Laghi Baudesign

Projekt 02: TASCHENBERGPALAIS – Hotel Kempinski

Raum im sanierten Taschenbergpalais: goldene Decke mit Glasleuchter, schwarz gerahmte Spiegel- und Glastüren, Marmorboden mit schwarzen Intarsien und eine geöffnete weiße Sprossentür zum Balkon mit Blick auf die Dresdner Altstadt

Das Hotel Taschenbergpalais Kempinski Dresden ist ein klassisches Grandhotel. Im 18. Jahrhundert von August dem Starken für seine Mätresse Anna Constantia Gräfin von Cosel erbaut und 1995 originalgetreu restauriert, verbindet das Hotel Taschenbergpalais Kempinski barocke mit moderner Eleganz. Gegenüber den berühmtesten Sehenswürdigkeiten Dresdens wie der Semperoper, dem Zwinger und dem Grünen Gewölbe gelegen, verfügt das Taschenbergpalais über 213 elegante Zimmer und großzügige Suiten.

Das Hotel wurde 1995 als erstes 5‑Sterne-Hotel Sachsens eröffnet. Im Jahr 2023 wurde das Hotel Taschenbergpalais Kempinski Dresden umfassend renoviert: sowohl die Zimmer als auch das Café Vestibül zeigen nun höchste Ansprüche an zeitgemäßes und luxuriöses Interieur­design.

Außenansicht des Taschenbergpalais: lange barocke Fassade mit roten Dächern über dem gepflasterten Platz, rechts im Vordergrund eine Sandsteinfigur
Leistung
Projektleitung,Teamleitung,BIM Manager,teilweise Bauleitung
Team
15 Personen
Typ
Sanierung
Standort
Dresden
BGF
18.500 m²
Jahr
2022–2024
LPH
LP 1–8
Link
tssb.de/projekte/taschenbergpalais

* Referenzen auf Anfrage

Vor & Nachher – Lobby und Patisserie

Die Lobby heute: geschwungener Glasleuchter über Sitzgruppen mit roten, blauen und beigen Sesseln zwischen weißen Säulen
Die Lobby heute!
Die Patisserie Amalia heute: Theke mit Glasvitrine und Marmorverkleidung unter einem weißen Gewölbebogen, dahinter beleuchtete Regale
..und die Patisserie heute!
Sitzecke der Patisserie: rote Tapete mit Vogelmotiv, runder Spiegel, rosa Sofa mit gestreiften Kissen und Tischlampe
Die Lobby vor der Sanierung: Sitzgruppe mit gestreiftem Sofa und ornamental gemusterten Polstersesseln auf rotem Teppich, Tischlampen, weiße Säulen und dahinter Empfangstresen vor dunkelblauen Wänden
..die Lobby vorher..
Der Raum der Patisserie vor der Sanierung: weiß verputzter Gewölbegang mit Pfeilern und einer Fotoausstellung auf Staffeleien
..die Patisserie vorher

Die Lobby, elegant und modern mit neuen großen Sandsteinplatten, überrascht die Gäste mit einzigartigen neuen Kunstwerken. Die neue Patisserie Amalia bietet auch ein kulinarisches Erlebnis in einem besonderen Ambiente, wo verschiedene Sessel und Sofas, handgesticktes Papier und Schirme, Tischlampen und kuratierte Kunstwerke zum Verweilen einladen.

Vor & Nachher – Die Hochzeitssuite

Das Wohnzimmer der Hochzeitssuite heute: hellblau gerahmte Wandfelder, Glasleuchter, runde Polstermöbel auf blauem Teppich
..das Wohnzimmer
Das Bad der Hochzeitssuite heute: freistehende Badewanne, Wand mit schwarz-weißem Fliesenmuster, Marmor und sternförmige Deckenleuchte
..das Bad
Die Hochzeitssuite heute: Bett mit hohem Kopfteil vor rosa Bildtapete, Blick durch schwarz gerahmte Glastüren ins Bad
..die Hochzeitssuite heute!
Das Wohnzimmer der Hochzeitssuite vor der Sanierung: beige Wände, Schreibtisch, dunkles Sofa und roter Lackschrank
..das Wohnzimmer vorher
Das Bad der Hochzeitssuite vor der Sanierung: weiß geflieste Wände, eingebaute Badewanne und Handtuchheizkörper
..das Bad vorher

* Die Hochzeitssuiten sind auf jeder Etage verteilt, und jede wurde mit einem anderen Stil ausgestattet, also insgesamt 4 Suiten mit 4 verschiedenen Stilen.

Grundriss des Taschenbergpalais mit farbig markierter Lage einer Hochzeitssuite
Position
Hochzeitssuite
Anzahl
4
Größe
je 71 m²

Die Royal Suite | König: der Ausführungsplan

…heute das Bad des Königs! Die Wand mit Goldmosaik und schwarzer Badewanne, links als Ansicht aus dem Ausführungsplan mit Materialcodes, rechts als Foto des fertigen Bades; darunter der Grundriss-Ausschnitt des Bades mit Bemaßung und dem Hinweis „jedes Objekt und jedes Material hat eine spezifische Codierung“
Das Wohnzimmer des Königs heute: hellblaue Wände mit historischer Dresden-Ansicht als Wandbild, Stuckrelief über der Tür, Esstisch mit Stühlen und Messingleuchter
das Wohnzimmer des Königs heute!
Schlafzimmer der Royal Suite: Bett vor goldenem Vorhang mit Sonnenspiegel, dunkelblaue Wandfelder mit Pflanzenmotiven in goldenen Rahmen, cognacfarbene Polstersessel auf blauem Teppich; durch die offene Flügeltür Blick auf die Dresden-Ansicht im Nebenzimmer

* Das neue Konzept für das Hotel, das von dem Innenarchitekten Markus Hilzinger entworfen wurde, ist stets von der Geschichte des Schlosses inspiriert. Die Royal Suite kann auch in Queen- und King-Suiten umgewandelt werden.

Grundriss des Taschenbergpalais mit farbig markierter Lage der Royal Suite
Position
Royal Suite
Größe
Queen = 161 m²King = 204 m²
Gesamt
365 m²

Die Royal Suite | Königin: der Ausführungsplan

…und heute das Wohnzimmer der Königin! Eine Wand mit weißer Flügeltür und Stuck-Supraporte, links als Foto des fertigen Zimmers mit Art-déco-Wandbild, rechts als Ansicht aus dem Ausführungsplan mit Material- und Möbelcodes; darunter der Grundriss-Ausschnitt mit Möblierung
…das Schlafzimmer der Königin: oben das fertige Zimmer mit grüner Bildtapete mit Pfau und Blüten hinter dem Bett, darunter dieselbe Wand als Ansicht im Ausführungsplan mit Bemaßung und Materialcodes

Luxuriöse Materialien aus verschiedenen Teilen der Welt gestalten jedes der 19 royalen Zimmer unterschiedlich.
Jedes Material und Objekt ist ein Unikat und individuell positioniert.

Die Zimmer

Zimmer im Designtyp I: gepolstertes Bett mit heller Tagesdecke und rostrotem Streifen, Messing-Kronleuchter, hohe Fenster mit Vorhängen und Fischgrätparkett
Designtyp I
Zimmer im Designtyp II: türkisgrüne Wände mit Bildtapete, rosa Sofa, runder Messingspiegel über dem Bett und blauer Teppich
Designtyp II
Hotelflur nach der Sanierung: blaugraue Wandfelder mit floraler Bildtapete, Messingleuchten und Teppich mit hellem Längsmuster
Bad eines Zimmers: weißer Doppelwaschtisch mit Rundbogenspiegeln, Badewanne hinter einer Glaswand, mintgrüne Wand mit zwei runden Wandleuchten

Das Taschenberg-Projekt hatte eine 10-monatige Vorplanung bis zur Eröffnung der Baustelle. Die Baustelle wurde von ca. 50 Unternehmen koordiniert und gemäß dem vertraglichen Zeitrahmen beendet.

Nächstes Projekt: BEHR’SCHE VILLA DRESDEN

03 — Kulturdenkmal, Umbau zum Bürogebäude

Die seit 30 Jahren leerstehende Ruine der Behr’schen Villa aus dem Jahr 1827 wurde vor weiterem Verfall bewahrt, umfassend saniert und in ein modernes Bürogebäude umgewandelt. Durch die Spiegelung der bestehenden rechten Erweiterung auf der linken Seite bildet das Gebäude nun ein symmetrisches Gesamtbild.

Grazie Danke

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Laghi Baudesign
Sofia Laghi, Architektin
Dresden

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